Kroatien: Kuterevo und Nationalpark Plitvicer Seen
Dienstag 24.05.2022 (Tag 36)
Die Fahrt führt uns erst zurück Richtung Ljublijana, dann gehts aber nach Süden und über beeindruckende Brücken an der kroatischen Küste entlang. An der Grenze wird ein kurzer Blick auf den Pass geworfen und schon gehts weiter. Wir halten zu einem Kaffee und biegen dann ab, ins Landesinnere ... die Straßen fähren durch wunderbare Wälder und schliesslich sagt uns das Nacvi, dass wir die Landstrasse verlassen sollen. nun wird es abenteuerlich, die Straßenbreite reicht noch gerade für ein Auto, und eventuell einen Fussgänger - Gegenverkehr, insbesondere in eine Kurve, will ich hier nicht haben.
Dann kommen wir in Kutevero an. Hier hat ein Einwohner vor 20 Jahren begonnen Bären, die in einen Unfall verwickelt waren, von der Mutter verlassen wurden etc. zu versorgen. Heute sind es 8 Bären, von denen wir in den nächsten Stunden immerhin 6 zu Gesicht bekommen.
Eine junge deutsche Frau, die dort ein von der EU finanziertes freiwilliges Jahr verbringt, erzählt uns die wichtigsten Fakten. Da die Bären sich hier so an die Menschen gewöhnen, dass sie keine Furcht mehr haben, kann man sie nicht mehr auswildern.
Die Gehege, sind recht groß und so haben wir wirklich Glück so viele Bären zu sehe, das vorletzte Bild zeigt einmal, wieso manche Besucher gar keine Bären sehen.
Wenn ihr mehr dazu wissen wollt und wie sich das Projekt nur privat finanziert - hier eine Seite eines deutschen Vereins, der es unterstützt: http://baerenfreunde-kuterevo.de/
Dann gehts noch einmal fast 2 Stunden auf die Straße, bevor wir im Nationalpark Plitvicer Seen ankommen und in unserer Unterkunft an dem Eingang 3 (auf der Rückseite) ankommen.
Die Wahl des Unterkunft am Eingang 3 erweist sich in den nächsten beiden Tagen, die wir nutzen um im Nationalpark zu wandern als sehr sinnvoll, da wir etwas gegen die Touristenströme unterwegs sind.
Wir sind super hungrig und glücklichweise kann uns unser Hauswirt noch ein Restaurant empfehlen, er wanrt uns aber, dass der Wirt des Restaurants uns solange Selbsgebrannten (Slibowitz) einschänken wird, wie wir austrinken...
Tatsächlich haben wir schon 3 getrunken, als die Vorspeise auf den Tisch kommt
Eine Karte gibt es nicht, nur die Frage ziwschen dem 2. und 3. Schnaps, ob wir Fisch oder Fleisch bevorzugen.... Dagmar nimmt Fisch
und ich will einmal Fleisch probieren - auch sehr lecker, aber zu viel für die Uhrzeit, am 2. Abend werde ich dann auch den Fisch wählen :-)
Erst auf der Rechnung erfuhren wir dann den Preis... 25 Euro waren durchaus in Ordnung für das drei gängige Menu. Ein (!) Slibowitz stand dann auch auf der Rechung ;-)
Mittwoch 25.05.2022 (Tag 37)
Nach dem Frühstück auf der Terasse vor unserem Haus laufen wir zum Nationalpark, am Eingang wird das elektronische Ticket (was ich für 2 Tage im Internet gekauft habe) kontrolliert und wir suchen, den von unserem Gastgeber vorgeschlagenen Weg. Schon kommen uns die ersten Gruppen entgegen, die zum Bootsanlager wollen... Die Idee ist es mit der "Bahn" nach ganz oben zu fahren und dann in Schlangenlinien zwischen den Seen immer wieder die Seite zu wechseln und so möglichst viele Wasserfälle zu sehen.
Ich verpasse aber den richtige Abzweig und so laufen wir erst einmal zum größten Wasserfall nach unten und steigen dann dort auf, in Richtung Eingang 1.
Wir werden mit einem tollen Ausblick belohnt. Dann warten wir auf unserne Transport und trinken ein Kaffee - die Bahn ist noch recht leer und so können wir beide am Fenster sitzen, aber die Fahrt geht die ganze Zeit durch den Wald und ist auch sonst nicht so toll, insbesondere der Motot ist laut und so freuen wir uns anzukommen und wieder laufen zu können. Hier einige Impressionen...
Neben dem schönen Geräusch des fallenden Wassers sind besonders die Farben aussergewöhlich ... ich dneke auch auf den Bildern kann man die verschiedenen Grün und Türkis Töne gut erkennen. Nachdem wir dann über 20.000 Schritte gemacht haben, fahren wir mit dem Schiff zurück zu "unserem" Ausgang, auch wenn Dagmar meint, das wäre doch nicht notwendig ....
Abends trinken wir wieder Slibowitz und essen diesmal aber beide den Fisch :-)
Donnerstag 26.05.2022 (Tag 38)
Bevor es Nachmittags weiter nach Zagreb geht lauen wir noch einmal fast den ganzen Tag durch den Nationalpark... diesmal gucken wir auch nach den kleinen Tieren:
Natürlich finden wir auch am 2. Tag noch tolle Wasserfälle und geniessen die Wanderung an den Seen.
Gegen 15:00 gehen wir zurück zum Auto und starten nach Zagreb, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden.



































Kommentare
Kommentar veröffentlichen